Das belastete Bodenmaterial stellte eine besondere Herausforderung dar: etwa 2.300 m³ Bodenmaterial der Klassen BMF 2 und 3 sowie 2.600 m³ Bodenmaterial der Klasse BMF 1 mussten abgetragen werden. Zusätzlich fielen ca. 80 m³ Betonabbruch von den Altgebäuden im Bereich der neuen Anlage an. Im März und April begannen die Arbeiten an der Bohrpfahlgründung und dem Spundkasten für die Wasseraufbereitung. In den Monaten April und Mai wurden die Verrohrungen für Schmutz- und Regenwasser sowie PHD-Verrohrungen verlegt. Zeitgleich wurde der Aushub des Spundkastens durchgeführt und die entsprechenden Behälter versetzt.
Die Arbeiten im Mai und Juni umfassten das weitere Verlegen der Verrohrungen für den Waschtunnel und das Ziehen der Spundwände. Im Juni und Juli folgten die Sauberkeitsschichten und die Fundamentgründung für die Halle und den Waschtunnel sowie das Versetzen der Sockelwände. Leider kam es aufgrund des stark belasteten Bodens und wiederholten Funden von Altgebäuden und verklapptem Bauschutt aus früheren Zeiten zu Verzögerungen von mindestens drei Monaten. Diese Funde erforderten eine aufwändige und zeitintensive Bodenreinigung und -entsorgung. Trotz dieser Verzögerungen ist geplant, den Waschtunnel bis Ende Juli fertigzustellen, sodass der Stahlbau spätestens Ende August bis Anfang September beginnen kann. Die folgenden Ausbaugewerke und der Anlagenbau sollen bis Oktober starten können.
Das Team vor Ort und Bauleiter Frank Braun setzen alles daran, die verlorene Zeit so gut wie möglich aufzuholen, um die Übergabe der Anlage bis spätestens Mitte Dezember im Interesse unseres Bauherrn und zum Wohle aller Baubeteiligten sicherzustellen.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Schutz der Umwelt gelegt: Auf den relevanten Glasflächen haben wir spezielle Vogelschutzfolien angebracht, um Kollisionen zu vermeiden und die natürliche Umgebung zu bewahren. Diese Maßnahme unterstreicht unser Engagement für nachhaltiges Bauen. In Bezug auf die technische Ausstattung des Gebäudes wurde die Rohinstallation der Haustechnik (Elektro, Heizung, Sanitär) erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu haben wir eine PV-Anlage installiert, die künftig einen Teil der Energieversorgung übernehmen wird. Aktuell befinden wir uns in der finalen Phase der Innenausbaumaßnahmen. Die Teams von Malern, Bodenlegern und Fliesenlegern arbeiten mit Hochdruck daran, die letzten Oberflächen zu gestalten und das Projekt erfolgreich abzuschließen. Jeder Handgriff bringt uns näher an das Ziel, dieses Projekt erfolgreich abzuschließen.

Ein Mehrfamilienhaus mit Gewerbeeinheit entsteht auf einer Grundfläche von etwa 900 m². Der Baubeginn erfolgte am 6. Juni 2024 und seither schreiten die Rohbauarbeiten zügig voran. Die Rohbauzeit beträgt insgesamt sechs Monate und werden von Ralph Knabe als Bauleiter begleitet.
Das vierstöckige Mehrfamilienhaus wird 22 Wohnungen umfassen, die zwischen 65 m² und 121 m² groß sind und aus zwei bis vier Zimmern bestehen. Im Erdgeschoss wird die Gewerbeeinheit von der Firma Tretlager nach Fertigstellung bezogen werden. Ein Aufzug und zwei Treppenhäuser sorgen für eine komfortable Erreichbarkeit aller Stockwerke.
Die Entwässerungsleitungen DN 100-150 mit einer Gesamtlänge von 300 Metern wurden bereits verlegt. Zudem wurden 325 m³ Fundamentbeton eingebaut und momentan wird die Bodenplatte bewehrt. Das Erdgeschoss sowie die Gewerbeeinheit werden in einer Mischbauweise, bestehend aus Betonwänden, 15 Betonstützen mit Unterzügen und Mauerwerkswänden aus Ytong und Kalksandstein, erstellt. Ab dem ersten Obergeschoss bis zum Dachgeschoss werden die Außenwände aus 36,5 cm dicken Ytong-Steinen und die Innenwände aus 24 cm dicken Kalksandstein-Planelementen gemauert. Insgesamt werden 400 m³ Ytongsteine und 280 m³ Kalksandstein-Planelemente verbaut. Die Decken werden aus Stahlbetondeckenplatten mit Aufbeton hergestellt und umfassen eine Fläche von 3.350 m².

Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern war entscheidend für den reibungslosen Ablauf: Die 440 Fertigteile wurden von Lischma und dem Betonwerk in Gondelsheim produziert und montiert, während Harsch Profilblech für die Installation von insgesamt 700 m² Wandblech und 4200 m² Dachblech verantwortlich war. Der Montan Innenausbau kümmert sich um die Details der Bäckerei, darunter Lüftungssysteme, Kühlzellen und den hochmodernen Rüttelklinkerboden. Gleichzeitig werden die Außenanlagen mit der Fertigstellung der Entwässerung vorbereitet. Prokurist Roland Steiger und Projektleiter Christian Dorn führen das Projekt mit höchster Präzision und Engagement zum Erfolg

Insgesamt sieben Schächte, mit einer Tiefe von bis zu 3 Metern wurden errichtet. Eine spezielle Rinne und eine Pflasterfläche von ca. 400 m² wurden für den Schwerlastverkehr konzipiert und umgesetzt. Um das Gebäude herum wurde ein Spritzschutz und eine Drainageleitung mit einer Länge von ca. 260 lfm installiert. Eine große Trafostation wurde eingerichtet, komplett mit Leerrohren und erdverlegten Kabeln für die zukünftige Energieversorgung. Ein Regen- und Schmutzwasserkanal von 270 lfm wurde verlegt, um eine effiziente Entwässerung zu gewährleisten. Unser Team arbeitet mit vollem Einsatz, um dieses Projekt termingerecht und zur vollsten Zufriedenheit unseres Auftraggebers abzuschließen. Wir sind stolz auf die bisher erbrachten Leistungen und freuen uns darauf, das Endergebnis präsentieren zu können.

Unter Aufrechterhaltung des Betriebs werden sukzessive Räume umgebaut. Besonders im Untergeschoss entstehen neue Umkleiden mit Duschen sowie ein moderner Empfangsbereich, wo zuvor Lager-, Büro- und Sozialräume waren.
Im Neubau sind die Rohinstallationen für Elektro und Heizung sowie für Sanitär bereits weit fortgeschritten. Derzeit werden die Trassen für Be- und Entlüftung sowie Kühlung eingebaut, um die modernen Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Wir sind stolz auf die bisherigen Leistungen unseres Teams und freuen uns auf die weiteren Herausforderungen und Erfolge auf dem Weg zur Fertigstellung des Bineck Projekts in Pforzheim.

Derzeit ist der anschließende Ausbau in vollem Gange. Die Fassadenarbeiten sind fast abgeschlossen, wodurch die finale Gestaltung der Halle schon gut erkennbar ist. Die neue Sporthalle erstreckt sich über eine Fläche von 1.150 Quadratmetern. Zusätzlich gibt es eine Umkleide und ein Foyer mit einer Fläche von 750 Quadratmetern. Platz bietet die neue Halle für bis zu 300 Zuschauer und ist somit bestens für Schul- und Vereinssportveranstaltungen geeignet.
Als neue Sporthalle wird sie für eine Vielzahl an Sportarten ausgelegt sein, darunter Handball, Basketball und Volleyball. Auch der Schulsport findet hier optimale Bedingungen vor. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Halle in drei separate Felder zu unterteilen, was eine flexible Nutzung und gleichzeitige Sportaktivitäten ermöglicht.
Zusätzlich ergänzt wird das Projekt durch die Zusammenarbeit mit der Firma Gartner Elektrotechnik, die das Dach mit einer Photovoltaik-Anlage ausstattet.

Diese Maßnahmen schaffen Raum für großzügige Gehwegbereiche, die nun zum Aufenthalt einladen. Der Fahrbahnbelag wurde durch Betonpflaster ersetzt, was nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch robust und pflegeleicht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Barrierefreiheit durch die Installation von Tiefborden und die Anpassung der Bordsteinhöhen.
Eine neue Baumreihe entlang der Westseite der Straße sorgt nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sondern bietet auch Schattenplätze zum Verweilen. Zusätzlich wurden neue Fahrrad- und Scooterstellplätze geschaffen, um alternative Mobilitätsformen zu fördern. Auch Parkmöglichkeiten wurden erweitert, darunter zwei PKW-Stellplätze für Kurzparker sowie ein barrierefreier Stellplatz für mehr Komfort. Im zweiten Bauabschnitt liegt der Fokus auf der Fortsetzung und Vollendung der begonnenen Arbeiten. Geplant sind weitere Verbesserungen wie zusätzliche Grünflächen zur Steigerung des Stadtklimas sowie weitere infrastrukturelle Anpassung.

Unsere gesamte Firmengruppe arbeitet Hand in Hand, vom Rohbau bis zum Ausbau, um Ihren Wohntraum zu realisieren. Tradition und Innovation verschmelzen in einer Welt, in der jedes Detail mit Sorgfalt geplant wird. Die Kombination von langjähriger Erfahrung und modernster Technologie bildet dabei das Fundament unserer Arbeit.
Von intelligenten Wohnkonzepten über energieeffiziente Gebäudetechnologien bis hin zu modernen Sicherheitsstandards begleiten wir Sie bei allen Themen rund um Immobilien. Unser Ziel ist es, zukunftsweisende Technologien zu integrieren und Ihre Wohn- oder Investitionsvisionen zu optimieren.
Möchten Sie das perfekte Gleichgewicht zwischen urbanem Leben und Natur erleben? Unser aktuelles Projekt, „Vis à vis Melanchthon“ in Bretten, bietet genau das. Das Wohnensemble nahe der idyllischen Altstadt überzeugt mit 16 großzügigen Wohneinheiten, deren Wohnflächen von ca. 76 m2 bis ca. 122 m2 reichen.
Wir laden Sie ein, sich von der Qualität unserer Arbeit zu überzeugen. Sind Sie interessiert? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!

Neustart im Herzen von Maulbronn
„Planungen für das Schenk-Areal sollen im Jahr 2024 beginnen. Neue Investoren starten durch. Vorbesitzer bleibt für Beratung an Bord.“
Pforzheimer-Zeitung am 21.12.2023
Eigentümer sorgen für Aufbruchstimmung
„Auf der rund 44 000 Quadratmeter großen Industriebrache zeigten sich die neuen Besitzer am Dienstag bei einem Pressetermin optimistisch.
Die Bauunternehmer Robert Oettinger und Rolf Harsch, die für das Projekt in Maulbronn eine gemeinsame Gesellschaft gegründet haben und das MWK-Areal nun zu gleichen Teilen besitzen, nehmen die Herausforderung im Stadtzentrum an.
Man habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt, zumal es weitere Interessenten gegeben habe, so Oettinger. „Für mich ist das Areal superinteressant, wir sind gespannt darauf, was wir hier entwickeln werden“, sagte Harsch. Beide Besitzer schwärmten von der „tollen Lage“ des Grundstücks.
Die Details der Flächennutzung sind noch nicht festgezurrt, aber es gibt ein paar Schlagworte, die sich mit der Zukunft der Industriebrache verbinden.
Aber es geht vor allem um Wohnbau und daneben auch um die Ansiedlung von Gewerbe und Dienstleistungen. Wie der Mix dann schließlich konkret aussieht, werde sich noch zeigen, machten die beiden Firmenchefs deutlich.
Robert Oettinger sagte bei der Pressekonferenz: „So, wie wir hier stehen, sind wir ein ideales Team.“ Damit meinte er nicht nur seinen Geschäftspartner Harsch, sondern auch Bürgermeister Treut, den ehemaligen Besitzer Dr. Pfirrmann und den Maulbronner Bauamtsleiter Timo Steinhilper. „Jetzt kann sich hier etwas bewegen, das ist eine gute Konstellation.“
Wie die Unternehmer durchblicken ließen, wird Pfirrmann dem neuen Eigentümer-Duo mit seinem Expertenwissen über das mit Schadstoffen belastete Areal beratend zur Seite stehen.
Wie Pfirrmann erklärte, gibt es für den Abbruch der oberirdischen Gebäude Fördergelder. Bis diese bewilligt seien, werde es dauern.
Die Stadt muss freilich auch einen Bebauungsplan für das Gelände entwerfen.
Bauamtsleiter Steinhilper schätzt, dass man im Laufe des nächsten Jahres zumindest einen Aufstellungsbeschluss auf den Weg bringen kann. Bezüglich der Freilegung der Salzach tut sich hinter den Kulissen bereits etwas, wie Treut erwähnte: „Der Gewässerentwicklungsplan des Büros Wald und Corbe ist gerade auf meinem Schreibtisch gelandet.“
Treut ließ keinen Zweifel an der Notwendigkeit dieses Vorhabens, das für das gesamte Areal einen „großen Mehrwert“ habe.
Treut, der aus Bretten stammt und dort ehrenamtlich als Ortsvorsteher von Ruit sowie als Stadtrat in Bretten engagiert ist, hat über seine persönlichen Beziehungen großen Anteil am jetzt zustande gekommenen Deal zwischen Pfirrmann, Harsch und Oettinger. Bereits am 14. Oktober, bevor der Bürgermeister-Wahlkampf in Maulbronn für Treut begann, habe er mit seinem Jugendfreund Andreas Neff – Geschäftsführer bei Harsch – telefoniert, um in Erfahrung zu bringen, ob es Interesse an einer Entwicklung des MWK-Areals gebe. Neff habe ihm zugesichert, dass er mit von der Partie sei, wie Rolf Harsch bestätigte.“
Mühlacker Tagblatt am 20.12.2023 (inhaltlich wiedergegeben)
